Holzschnitzereien

Die wachsende Nachfrage nach handgefertigten Souvenirs ließ das uralte Handwerk der Holzschnitzerrei wieder aufleben. Da Harthölzer wie Teakholz und seltene Tropenhölzer in Thailand geschützt sind, werden wieder aufforstbare alte Mango, Jackfrucht- und Maulbeerbäume, Bambus und Kokosnuss-Schalen genutzt, um Schnitzereiprodukte herzustellen.


Ban Tawain in Chiang Mai ist das Holzschnitz-Zentrum des Nordens. Typisch für die Region sind kunstvoll geschnitzte Holzplatten, die in verschachtelten Schnitzereien Szenen aus der thailändischen Literatur oder Naturbilder wiedergeben. Hierbei wird oft Teakholz aus alten Scheunen und Häusern recycled. Die Produktion von authentisch wirkenden Repliquen von Antiquitäten hat sich hier auf diese Weise zu einer eigenen Kunstform entwickelt.


Dorfbewohner aus der Provinz Nakhon Nayok, die ihr Leben aus dem Verkauf von Riesenbambus  finanzieren, haben sich eine neue Verwendung für ausrangierte Bambusstümpfe ausgedacht: Sie schnitzen Skulputen und Gebrauchsgegenstände daraus. Auch Kokosnussschalen werden durch Schneiden, Fräsen und Polieren zu  Schüsseln, Tassen und Schmuck mit einer natürlich gesprenkelten Oberfläche.


Wildes Theptaro-Holz aus dem Süden Thailands ist bekannt für sein duftendes Aroma. Einheimische nutzen das, um aus dem Holz duftende Blumen, Tiere, Vasen oder auch andere Souvenirs zu schnitzen.